Heimatkundlicher Spaziergang zu jetzigen und ehemaligen Gaststätten, Schankwirtschaften und Herbergen in Beuern
Am 9. Juni 2024 lud der Heimatverein Beuern e.V. zu einem Heimatkundlichen Spaziergang ein.
Vorsitzende Ohm-Goltze konnte annähernd 40 Teilnehmer begrüßen, die Interesse für die ehemaligen Gaststätten, Herbergen und Schankwirtschaften in Beuern zeigten.
Die Führung des Dorfspazierganges übernahm die geschichtsbewanderte Margitta Handloser, die zahlreiche Erläuterungen und Anekdoten über das frühere Dorfleben zum Besten gab.
Bevor im Dorf Gaststätten / Wirtshäuser eingerichtet wurden, gab es bereits zahlreiche Schankstuben, in denen Branntwein ausgeschenkt wurde. Als Schankwirte oder Zapfer wurden Personen bezeichnet, die in ihrer Stube ihres Wohnhauses die Genehmigung von der Gemeinde erhielten, selbst gebrautes Bier, Obstwein und Branntwein aus eigener Herstellung auszuschenken oder über die Straße zu verkaufen. Diese Getränke wurden im vorigen Jahrhundert von der Mehrzahl der männlichen arbeitenden Bevölkerung bevorzugt genossen. Erstens weil es relativ billig war und zweitens, weil man die schweren körperlichen und gesundheitsschädigenden Arbeiten wie Steinhauer oder Waldarbeiter vergessen konnte. Da laut Kreisamt in den Spinnstuben sowie bei Beerdigungen zu viel Schnaps getrunken wurde, wurde seitens des Kreisamtes das Schnapstrinken Weitgehends verboten.
Folgende Orte wurden aufgesucht:
Die Mönchmühle, Das Waldhaus Gaststätte Dahlke, Fünfhäuser Hof, (jetzt Bella Vista), Herberge Fünfhausen,
Gasthaus und Metzgerei Nagel Ventilchen, Cafe Musikladen, Herberge Stein,
Gaststätte Kriebse, Schankwirtschaft Conrad (Goldmann)
Adliges Brauhaus Schwalbacher Gutshof, Gaststätte und Kino Lentz,
Holländischer Hof, Gaststätte Germania
Der Spaziergang endete im „Alten Faselstall“ mit einem gemütlichen Beisammensein. Dort hatte Margitta Handloser eine kleine Bilderausstellung zusammengestellt.





